Die prothetischen  Versorgungen, der anzufertigende Zahnersatz für  jeden Patienten, ist zwangsläufig mit hohen Kosten/ Eigenanteilen verbunden. Gerade weil die Kosten des Zahnersatzes bis zu ca. 2/3 aus der technischen Herstellung resultieren, kommt diesen Kosten eine Schlüsselrolle zu. Inzwischen übernehmen gesetzliche Krankenkassen nicht selten nur mehr 25 Prozent der Kosten. Auch private Krankenkassen begannen, Zuschüsse zu reduzieren, es wurden Verblendungen der hinteren Backenzähne nicht mehr bezuschusst etc.. Für alle Patienten stiegen  die Ausgaben für Zahnersatz kontinuierlich an. Kein Wunder wuchs von Patientenseite daher das Interesse an günstigeren Lösungen – zum Beispiel an Zahnersatz-Reisen nach Ungarn oder Zahnersatz aus Drittländern.

Ich habe in meiner beruflichen Tätigkeit über 20 Jahre lang ein eigenes Praxislabor betrieben und war mit der Materie schon immer bestens vertraut. Die Qualität war und ist in unserer Praxis schon immer oberste Maxime gewesen. Nachdem es immer deutlicher wurde, dass nicht wenige Patienten sich finanziell einfach überfordert fühlten, habe ich mich mit preisgünstigeren Anbietermodellen auseinandergesetzt..
Zum diesem Zeitpunkt begannen deutsche Großlabore Produktionslinien in asiatischen Ländern, speziell China, einzurichten. Dabei gab es auch etliche Firmen, die man getrost als schwarze Schafe bezeichnen konnte. Es gab aber auch Firmen, die konsequent nur mit deutscher DIN-Zertifizierung, deutschem Equipment und rein deutschen Materialien arbeiteten.  Legierungen, Keramiken, Prothesenkunststoffe, überhaupt alles verwendete  Material, wurden folgerichtig an den asiatischen Produktionsort gebracht. Es wurde nicht mit irgendwelchen ominösen Materialien gearbeitet. Qualitätsmanagement und Qualitätskontrolle  bekamen oberste Priorität. Deutsche Zahntechnikmeister übernahmen vor Ort Ausbildung und Schulung. Die inländischen Mitarbeiter im Heimatlabor koordinierten die Produktionskette und ergänzten die Fertigung. Dadurch bekam ich prothetische Arbeiten, die sich für den Zahnarzt in nichts von normalen inländischen Arbeiten unterschieden. Organisatorisch gab es eine rein deutsche Rechnung. 
Ich gebe bereitwillig zu, dass ich grundsätzlich skeptisch war. Aber, allein durch die Preisangebote, Einsparungen bis 85 %, konnte ich mich mit diesem Markt nicht mehr entziehen; allein im Interesse meiner Patienten. Den Preisvorteil konnte ich unmittelbar weitergeben. Ich habe den Markt lange geprüft, als Zahnarzt ist man dafür eben auch  verantwortlich.
Seit den ersten von mir in Auftrag gegebenen zahntechnischen Arbeiten sind über 10 Jahre vergangen. Ich denke, dass ich damit über genügend Erfahrungswerte verfüge. Quintessenz meiner Erfahungen:
1.) Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist für den Patienten optimal. 
2.) Die Eigenanteile reduzieren sich für den Patienten auf etwa die Hälfte, bei teueren Arbeiten bis auf Drittel. Auch unterversicherte Privatpatienten sind für diese Lösungen sehr dankbar. 
3.) Die erreichten Qualitäten sind von den in Deutschland gefertigten Arbeiten generell nicht unterscheidbarl. Die verwendeten Materialien sind völlig identisch. Es werden nur deutsche Legierungen, nur deutsche Prothesenkunststoffe, -zähne, -keramiken
, -materialien etc. verwendet 

4.) Kulanzfälle waren selten und wurden problemlos erledigt. 
5.) Die Garantiezeiten liegen bei 4 Jahren und darüber hinaus.
Natürlich kann man nicht alle Arbeiten im Ausland fertigen lassen. Das hat nichts mit Zeitgründen zu tun. Hier gibt es primär keine Unterschiede. Für die Anfertigung und Lieferung eines Zahnersatzes macht es keinen Unterschied, ob die Fertigung in Shanghai oder in Stuttgart erfolgt. In vielen Fällen macht es aber einfach Sinn, mit dem Zahntechniker in der Praxis am Patienten optimale Ergebnisse zu erarbeiten. Stellungs- und Bissanomalien, Farbnuancen bei hochwertigen, ästhetischen Versorgungen, Zahnersatzänderungen innerhalb eines Tages, Reparaturen, Unterfütterungen, auch alle Totalprothesen, brauchen oftmals den lokalen, deutschen Zahntechniker; er ist einfach unverzichtbar. 

In unserer Praxis wird das gezielt mit Ihnen abgesprochen. Der Patient hat immer das Recht der Entscheidung. Für einen deutschen Zahnersatz sprechen nicht nur moralische Aspekte. Wer eine entsprechende Zusatzversicherung abgeschlossen hat, für den ist die Kostenfrage vielleicht nebensächlich. Ein Grund um den Zahnersatz in Stuttgart anfertigen zu lassen.